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Bischof Dr. Stefan Zürcher

Dr. Stefan Zürcher (* 1967 in der Schweiz) ist Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Mittel- und Südeuropa – ein Gebiet, das folgende Länder umfasst: Albanien, Algerien, Belgien, Frankreich, Nord-Mazedonien, Österreich, Polen, Rumänien, die Schweiz, Serbien, Tschechien, Tunesien und Ungarn.
Nach seinen Studien – zunächst an der ETH Zürich an der Abteilung Landwirtschaft, dann an der Theologischen Hochschule Reutlingen (Deutschland) – wurde Stefan Zürcher 2003 zum Ältesten der EMK ordiniert. Er war von 2000 bis 2015 auf dem Bezirk Rüti-Wald-Hombrechtikon (Schweiz) tätig, bevor er 2015 zum Distriktsvorsteher (Superintendenten) des Distrikts Nordwestschweiz ernannt wurde und diese Verantwortung bis Ende Februar 2023 trug.
Darüber hinaus war/ist er auf Ebene der Jährlichen Konferenz Schweiz-Frankreich-Nordafrika unter anderem als Dozent für Methodistische Theologie in der Laienpredigerinnen- und Laienprediger-Ausbildung, als Leiter des Krisenstabes der EMK Schweiz und als Mitglied der Arbeitsgruppe «Prävention» tätig. Auf Ebene der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa leitete er während neun Jahren die Arbeitsgruppe «Theologie und Ordinierte Dienste».
Ausserhalb der EMK ist er als Armeeseelsorger der Schweizer Armee tätig.
Stefan Zürcher promovierte von 2005-2015/2019 an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich.
2022 wurde er in Basel (Schweiz) zum Bischof der EMK gewählt und geweiht. Sein Amt trat er am 1. Februar 2023 an.
Er ist Autor der Publikation «Die formative Dimension des Gebets».
Dr. Stefan Zürcher, der in Greifensee (Schweiz) lebt, ist mit Valérie Zürcher verheiratet, und gemeinsam haben sie vier erwachsene Kinder.