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Die EMK in Albanien

1889 begann eine aktive Missionsarbeit in Albanien. Neben der Verkündigung des Evangeliums und praktischer Alltagshilfe lag der Fokus der Tätigkeit damals auf einer schulischen Grundausbildung der Bevölkerung. Dann ruhte die Arbeit für mehrere Jahrzehnte, bis Christen aus Deutschland 1992 begannen, Hilfe nach Albanien zu bringen. Später weitete sich die Arbeit aus: Es wurden Sozialprojekte aufgebaut (Bildung, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft), und 1998 wurde mit der Aufnahme der ersten Bekennenden Glieder die EMK in Albanien gegründet. Seither hat sich die Situation verändert. Viele Menschen haben ihre Bergdörfer verlassen, um zusammen mit ihren Familien in städtischen Gebieten Arbeit oder bessere Lebensbedingungen zu finden. Die EMK hat sich zusammen mit ihnen in andere Gegenden des Landes ausgebreitet. Im Jahr 2008 wurden zwei verheissungsvolle, wachsende Gemeinden in Tirana und Pogradec gegründet; 2014 und 2017 folgten zwei weitere Gemeinde in Elbasan und Durrës. Die EMK setzt sich weiterhin für die Menschen in Albanien und für die Entwicklung einer freien, demokratischen Gesellschaft ein. An mehreren Orten wurden Selbsthilfe-Projekte aufgebaut (Obstbau, Nähprojekt für Frauen). Ebenfalls wichtig ist der Einsatz für Menschen mit Behinderungen und ihre soziale Integration. Viele engagierte Laien versuchen, den Herausforderungen der heutigen Zeit angemessen und wirkungsvoll zu begegnen. Die Ausbildung von Führungskräften, geistliches Wachstum und die Entdeckung der sozialen Dimension des Glaubens sind deshalb weitere Prioritäten der gegenwärtigen Arbeit.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 2,8 Mio.
Fläche: 28'748 km2
Hauptstadt: Tirana
Religion: muslim./sunnitisch (55%),
                    andere (20%), röm.-kath. (10%), orthodox (10%)      
EMK-Gemeinden: 4
Bekennende Glieder: 192
Aktive pastorale Mitglieder: 1
Beginn der Arbeit: 1889/1998
Website: www.kbm.al

(März 2019)

Ein Camp wie jedes andere?

Im wunderschönen Küstengebiet von Spille (Albanien) fand das zweite regionale Jugendcamp der EMK statt – mit rund 30 jungen Teilnehmenden aus den drei Nachbarländern Albanien, Mazedonien und Serbien. Vor vier Jahren hatte ein ähnliches Camp auf der mazedonischen Seite des Ohridsees stattgefunden.

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In drei Ländern – und doch gemeinsam unterwegs

Vom 11. bis 14. April 2019 fand in der Evangelisch-methodistischen Kirche in Skopje (Mazedonien) die 85. Tagung der Jährlichen Konferenz Serbien-Mazedonien statt. Als Thema war «Lass ab vom Bösen und tue das Gute. Suche Frieden und jage ihm nach!» (Psalm 34, 15) gewählt worden.

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Geschlossene Tür wird zum Segen

Wo sich Türen absehbar oder unvermittelt schliessen, bleiben oft unverwirklichte Pläne und Enttäuschung zurück. Manchmal sind es aber gerade geschlossene Türen, die den Horizont weiten und auf ganz besonderen Wegen zum Segen werden.
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Zuwendung ist mehr als offene Türen zu haben

Als 1992 Christen aus Deutschland begannen, Hilfsgüter ins albanische Bergdorf Bishnica zu bringen, war Gjergj Lushka gerade mal vier Jahre alt. Es waren aber nicht nur materielle Dinge, die den beschwerlichen Weg unter die Räder nahmen – die Mitarbeitenden pflanzten auch Samenkörner des Glaubens in die Herzen vieler Menschen. Auch in jenes von Gjergj. 
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