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Die EMK in Ungarn

Vor 120 Jahren gründeten methodistische Missionare in Ungarn erste Gemeinden, zuerst unter deutsch-, dann unter ungarisch-sprachigen Menschen. Damit waren sie ein Teil des Wachstums evangelischer Kirchen in diesem Land. Die Gemeinden wuchsen schnell, erlitten aber aus politischen Gründen bis nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende des Kommunismus immer wieder schwere Rückschläge. Doch in allen Krisen schuf Gott immer wieder Neues. Heute gehören die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien (Sommercamps, Arbeit in Schulen, Radio- und Fernsehsendungen) sowie vielfältige diakonische Projekte für alte Menschen, Roma, Menschen mit Suchtkrankheiten und Gefängnisinsassen zu den Schwerpunkten des kirchlichen Dienstes. Die EMK engagiert sich auch stark in der Ökumene. Ihre Gemeinden wachsen kontinuierlich und setzen sich mit grossem Einsatz für eine Erhöhung ihrer finanziellen Eigenständigkeit ein. Allerdings kämpfen sie dabei mit Schwierigkeiten. Die Durchführung von Freizeiten und Weiterbildungen sowie die Realisierung dringender Bauprojekte an mehreren Orten waren und sind nur dank der Hilfe aus dem Ausland möglich.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 9,8 Mio.
Fläche: 93'030 km2
Hauptstadt: Budapest
Religion: römisch-katholisch (52%), konfessionslos (25%),
                    reformiert (16%)
EMK-Gemeinden: 29
Bekennende Glieder: 478
Aktive pastorale Mitglieder: 13
Beginn der Arbeit: 1898
Website: metodista.hu

(März 2019)

Hohe Auszeichnung für Bischof Patrick Streiff

Am Dienstag, 6. Oktober 2020, wurde Bischof Patrick Streiff für sein langjähriges Engagement für die Menschen in Ungarn mit der höchsten auch an ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger verliehenen Auszeichnung des Landes geehrt: dem Ungarischen Verdienstorden.



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Hoffnungsgemeinde in Budapest – Gemeinde der Hoffnung

In Budapest (Ungarn) gibt es drei Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Die Hoffnungsgemeinde («Hope Church») ist zwar die kleinste unter ihnen – aber sie ist von erstaunlicher Strahlkraft, weil sie die Hoffnung nicht nur im Namen trägt, sondern sie auch glaubwürdig lebt.

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Wenn sich mitten im Lockdown Türen öffnen

Durch die Arbeit an neuen Orten können neue Menschen angesprochen und mit dem Evangelium erreicht werden. Diese Erfahrung macht die Evangelisch-methodistische Kirche in Ungarn gerade in Debrecen, der zweitgrössten Stadt des Landes. 

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Säen und ernten in ungarischen Roma-Gemeinschaften

Schon seit Jahrzehnten bemüht sich die Evangelisch-methodistische Kirche in Ungarn, die Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven benachteiligter und oft ausgegrenzter Menschen in Roma-Gemeinschaften des Landes zu verbessern.


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