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Die EMK in Bulgarien

Die EMK in Bulgarien blickt auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Als Minderheitskirche musste sie oft um ihr Überleben kämpfen, vor allem in den 40 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, als praktisch jede kirchliche Tätigkeit verboten war.

1989 lebten von den ehemals 16 EMK-Gemeinden nur noch deren drei. Durch grossen Einsatz gelang es, die Kirche neu zu organisieren und zu beleben. Im Zentrum dieses wachstumsorientierten, noch nicht abgeschlossenen Prozesses steht neben der Gründung neuer Gemeinden auch der Aufbau und die innere Stärkung der bestehenden.

Der kirchliche Dienst der Gegenwart umfasst – in verschiedener Hinsicht – Worte und Taten. Der Grund dafür liegt in der Erkenntnis vieler Gemeinden und Einzelpersonen, dass die Verkündigung des Evangeliums ohne praktische Hilfe, wie sie z.B. in Suppenküchen, Sozialzentren oder der Gefangenenarbeit geleistet wird, nicht glaubwürdig wäre. Kindern und Jugendlichen sowie Menschen am Rand der Gesellschaft – vor allem Angehörigen von Minderheiten (Roma, Türken, Armenier) – gilt eine besondere Aufmerksamkeit der Kirche.

Auf diese Weise ist die EMK zu einem Modell friedlichen Zusammenlebens von Menschen verschiedener ethnischer Gruppen geworden – ein wichtiges Zeugnis in einer noch immer mit ethnischen und religiösen Spannungen konfrontierten Region.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 7,3 Mio.
Fläche: 110'910 km2
Hauptstadt: Sofia
EMK-Gemeinden: 27
Bekennende Glieder: 1'189
Aktive pastorale Mitglieder: 19

(April 2018)

Weltweites Zusammengehören nicht verunmöglichen

Vom 7. bis 11. September 2018 trafen sich die Mitglieder des Europäischen Rates Methodistischer Kirchen in Haslev (Dänemark) zu ihrer jährlichen Tagung. Auch die Mitglieder der Europäischen Missionskommission der Methodistischen Kirchen beteiligten sich an den Gesprächen über das Schwerpunktthema «Der Auftrag der Kirche in einem multireligiösen Europa».

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Bulgarische Gesetzesvorschläge mit weitreichenden Konsequenzen

Gegenwärtig sind in Bulgarien Änderungen des Religionsgesetzes im politischen Gespräch, die grosse personelle und finanzielle Einschränkungen für die Evangelisch-methodistische Kirche mit sich bringen könnten.

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Erste Ordination eines rumänischen EMK-Pastors

Die erste Ordination eines rumänischen EMK-Pastors zum Ältesten fand am Sonntag, 25. März 2018, im Rahmen der diesjährigen Tagung der Jährlichen Konferenz Bulgarien-Rumänien statt.

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Gottesdienst als Gnadenmittel

Vom 30. März bis 2. April 2017 fand in Pleven (Bulgarien) die 65. Tagung der Jährlichen Konferenz Bulgarien-Rumänien statt.
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