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Die EMK in Bulgarien

Die EMK in Bulgarien blickt auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Als Minderheitskirche musste sie oft um ihr Überleben kämpfen, vor allem in den 40 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, als praktisch jede kirchliche Tätigkeit verboten war.

1989 lebten von den ehemals 16 EMK-Gemeinden nur noch deren drei. Durch grossen Einsatz gelang es, die Kirche neu zu organisieren und zu beleben. Im Zentrum dieses wachstumsorientierten, noch nicht abgeschlossenen Prozesses steht neben der Gründung neuer Gemeinden auch der Aufbau und die innere Stärkung der bestehenden.

Der kirchliche Dienst der Gegenwart umfasst – in verschiedener Hinsicht – Worte und Taten. Der Grund dafür liegt in der Erkenntnis vieler Gemeinden und Einzelpersonen, dass die Verkündigung des Evangeliums ohne praktische Hilfe, wie sie z.B. in Suppenküchen, Sozialzentren oder der Gefangenenarbeit geleistet wird, nicht glaubwürdig wäre. Kindern und Jugendlichen sowie Menschen am Rand der Gesellschaft – vor allem Angehörigen von Minderheiten (Roma, Türken, Armenier) – gilt eine besondere Aufmerksamkeit der Kirche.

Auf diese Weise ist die EMK zu einem Modell friedlichen Zusammenlebens von Menschen verschiedener ethnischer Gruppen geworden – ein wichtiges Zeugnis in einer noch immer mit ethnischen und religiösen Spannungen konfrontierten Region.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 7,3 Mio.
Fläche: 110'910 km2
Hauptstadt: Sofia
EMK-Gemeinden: 27
Bekennende Glieder: 1'265
Aktive pastorale Mitglieder: 20

(März 2017)

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