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Die EMK in der Schweiz

Es waren gleich drei methodistische Bewegungen, aus welchen sich nach verschiedenen Vereinigungsprozessen die heutige EMK in der Schweiz bildete. Die Kirche wuchs, und schon bald ging eine missionarische Bewegung von der Schweiz aus: Männer und vor allem Frauen wurden in viele Länder ausgesandt, um Menschen Gutes zu tun, ihnen Gott nahe zu bringen und beim Aufbau ihrer Gemeinden zu helfen. Daraus sind Beziehungen entstanden, die noch heute lebendig sind.

Neben der Arbeit mit Kindern, Teenagern und Jugendlichen rückt das dritte Lebensdrittel zunehmend in den Fokus der Gemeinden. Zudem gibt es an vielen Orten missionarische und sozialdiakonische Angebote, und Gemeinden versuchen, Veranstaltungen ganz bewusst auf die Bedürfnisse nicht kirchlich sozialisierter Menschen auszurichten.

Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen als aktiven Beitrag an ein gemeinsames christliches Zeugnis. Charakteristisch für die EMK in der Schweiz ist auch die Tatsache, dass die Arbeit in einer zunehmenden Zahl an Sprachen geschieht.

Schliesslich unterhält die Kirche auch Beziehungen zu verschiedenen sozialdiakonischen und anderen Einrichtungen (Diakoniewerke, Alters- und Pflegeheime, Wohnheim für psychisch kranke Menschen, Hotels, Ferien-Lagerhäuser).

Statistische Informationen

Bevölkerung: 8,42 Mio.
Fläche: 41'285 km2
Hauptstadt: Bern
EMK-Gemeinden: 108
Bekennende Glieder: 5'135
Aktive pastorale Mitglieder: 77

(März 2019)

Nicht wie gewohnt

Die Welt verändert sich. Auch die Evangelisch-methodistische Kirche tut dies. Nicht im selben Tempo zwar, aber immerhin. Dies bringt neue Herausforderungen mit sich. Manchmal aber auch neue Möglichkeiten. Die EMK-Gemeinde in Thun (Schweiz) hat dies auf besondere Weise erfahren.

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