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Die Evangelisch-methodistische Kirche in Mittel- und Südeuropa besteht aus rund 33'500 Mitgliedern und Freunden, die in 14 Ländern leben (eine Karte finden Sie hier), in über 20 Sprachen von Gott hören und in noch viel mehr Sprachen und Ausdrucksformen die Liebe Gottes an ihre Mitmenschen weitergeben.

Auf dieser Homepage erfahren Sie mehr über diesen einzigartigen Teil der  weltweiten Familie der United Methodist Church.

Bischof Dr. Patrick Streiff

Die Evangelisch-methodistische Kirche in direkt oder indirekt an die Ukraine angrenzenden Ländern ist sehr engagiert in der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Hier finden Sie regelmässige Berichte (in englischer Sprache) über dieses Engagement.

Gedankenstrich - September/Oktober 2022

Ein Tag – Gegensätzliche Welten

In den Kirchen wird alljährlich im Monat September zum Nachdenken über die Schöpfung angeregt. Auch die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen, die in dieser Zeit in Karlsruhe tagte, nahm das Thema auf. Sie wurde sogar über einen Klimastreik von Delegierten und weiteren Anwesenden auf die Dringlichkeit des Anliegens aufmerksam gemacht.

Ich lese regelmässig die Zeitung. Am 16. September wurde berichtet von «kühnen Ständeräten», die eine «Solar-Anbauschlacht» lancieren. Eine absehbare Strommangellage im Winter machte den Schweizer Parlamentariern plötzlich Beine. Und die Debatte über einen Gegenvorschlag zur Gletscherinitiative ermöglichte es, das Anliegen in ein Gesetz zu giessen.

Wenige Seiten weiter wurde darüber berichtet, dass der Patagonia-Gründer seinen gesamten Unternehmensbesitz in eine Stiftung überführen werde. Er wollte mit seiner Outdoor-Kleidermarke langlebige, nachhaltige Produkte auf den Markt bringen. Jetzt soll die gemeinnützige Stiftung dafür sorgen, dass mit dem Gewinn - neben dem Weiterbestand des Unternehmens - ausschliesslich der Klimaschutz gefördert wird.

Dann lese ich, wie russisches Erdöl Gold ist für griechische Reeder. Russland verkaufe mehr Öl denn je, und die Ägäis diene als logistischer Hub zum Umladen der wertvollen Fracht auf griechische Tanker. Die Seereise führe vermehrt in den asiatischen Raum. Griechenland hat sich erfolgreich gewehrt, das Sanktionspaket gegen Russland auf ein allgemeines Transportverbot für europäische Firmen auszudehnen.

Wir sollten sparsamer mit Energie umgehen, vor allem mit fossilen Brennstoffen. Schon lange. Jetzt, wo es übers Portemonnaie geht, werden die Menschen rascher sparsam. Doch nachhaltig ist das nicht. Wenn die Kosten nach der Krise sinken, werden sie nachlässiger und verbrauchen wieder mehr Energie. Nachhaltig handelt nur, wer auf Überzeugung aufbaut und den Willen hat, es im Leben umzusetzen. Wie der Patagonia-Gründer.

Bischof Patrick Streiff

«Die Menschen haben sich daran gewöhnt, mit dem Krieg zu leben.»

In und ausserhalb der Ukraine wird der Krieg Teil des Alltags. Seine Schrecken verliert er dadurch nicht. Menschen der EMK in der Ukraine und in angrenzenden Ländern helfen auch weiterhin. Doch die Kräfte der freiwilligen Helferinnen und Helfer lassen nach.



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Ein Wagnis im Namen Gottes

Die Diakonie Bethanien in Zürich (Schweiz) feierte im Sommer 2022 ihr 111-jähriges Bestehen. Dass ihre Segensspuren weit über die Schweiz hinaus reichen, daran erinnert Christina Cekov aus Nord-Mazedonien in einer kürzlich publizierten Broschüre über das «Betania» in Novi Sad (Serbien).

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Wo Nächstenliebe den Wellen der Gegenwart trotzt

In der südostmazedonischen Stadt Strumica gibt es zwar weit und breit kein Meer. Trotzdem ist das Miss-Stone-Zentrum, eine sozialdiakonische Einrichtung mit enger Verbindung zur Evangelisch-methodistischen Kirche, mit grossen Wellen konfrontiert.

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Treue ist keine Faulheit

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine engagieren sich die Verantwortlichen der EMK in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien auf vielfältige Weise für Flüchtlinge aus der Ukraine - unabhängig davon, ob diese Menschen auf dem Weg nach Westeuropa sind, ob sie vorübergehend oder langfristig im entsprechenden Nachbarland bleiben wollen, oder ob sie versuchen, in ihre Heimat zurückzukehren.

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Gleichzeitig einen Sprint und einen Marathon absolvieren

Angesichts der Folgen des Krieges in der Ukraine sind Methodistinnen und Methodisten in dem vom Krieg zerrissenen Land selbst wie auch in den Nachbarländern gefordert, beides zu tun - auf die unmittelbaren Bedürfnisse zu reagieren und Visionen für eine längerfristige Hilfe zu entwickeln.


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