Die Evangelisch-methodistische Kirche in Mittel- und Südeuropa besteht aus rund 30'000 Mitgliedern und Freunden, die in 13 Ländern leben (eine Karte finden Sie hier), in rund 20 Sprachen von Gott hören und in noch viel mehr Sprachen und Ausdrucksformen die Liebe Gottes an ihre Mitmenschen weitergeben.
Auf dieser Homepage erfahren Sie mehr über diesen einzigartigen Teil der weltweiten Familie der United Methodist Church.
Bischof Dr. Stefan Zürcher
Die Evangelisch-methodistische Kirche in direkt oder indirekt an die Ukraine angrenzenden Ländern ist sehr engagiert in der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Hier finden Sie regelmässige Berichte (in englischer Sprache) über dieses Engagement.
Unterwegs
Je nach Herkunftsort waren die Teilnehmenden an der fünftägigen World Methodist Conference viele Stunden unterwegs nach Göteborg. 1200 Menschen aus über 130 Ländern aller Weltteile und aus über 80 methodistischen Kirchen hatten sich im vergangenen August nach Schweden aufgemacht und konnten sich so bereits auf der Reise auf das Motto unterwegs (On the Move) einstellen.
Das Motto, das auf vielfältige Weise aufgenommen wurde – in den Gottesdiensten, Seminaren und Workshops sowie in den Ausstellungen – hat mich angesprochen. Glauben ist Unterwegssein. Irgendwo habe ich gelesen: «Glauben ist für die Bibel nicht so sehr eine Sache des Kopfes, sondern vor allem der Füsse.» Dahinter steht die Beobachtung, dass in der Bibel oft von einem Weg, vom Wandern und Nachfolgen, vom Hingehen und Sich-senden-Lassen die Rede ist. Die Wanderungen Abrams und Moses, der Auszug Israels aus Ägypten, Jesu Unterwegssein mit seinen Jüngern, die Missionsreisen, von denen das Neue Testament berichtet, sind nur einige Beispiele. Und Paulus beschreibt sich als jemanden, der noch nicht am Ziel ist, aber auf dieses zuläuft. Glaubende sind unterwegs. Und auf diesem Weg wächst, bewegt und verändert sich der Glaube. Manche Überzeugungen und Ansichten werden sich dabei bewähren und vertiefen, andere werden sich verändern.
Die Konferenz in Göteborg war Ausdruck davon und eine einzigartige Gelegenheit, im Glauben unterwegs zu sein: im Hören und Feiern miteinander, in der Begegnung mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Kontexten, im Kennenlernen neuer Perspektiven methodistischen Kircheseins, im Entdecken von Gemeinsamkeiten und Unterschieden, zum Beispiel im Blick auf die Herausforderungen des Lebensalltags. Eindrücklich für mich war zu hören, wie Migration und Klimawandel überall das kirchliche Engagement prägen. Wenn Methodistinnen und Methodisten aus dem pazifischen Gebiet von ihrer existenziellen Bedrohtheit durch den Klimawandel sprechen, und aufzeigen, wie sie damit umgehen, rüttelt das auf, ermutigt und fordert heraus zum Weiterdenken und Andershandeln.
Glauben heisst unterwegs sein. Im Vertrauen darauf, dass der Auferstandene mit uns geht. Das war an der World Methodist Conference erfahrbar. Und diese Erfahrung wünsche ich allen – auch zuhause, im persönlichen Alltag und in Zeugnis und Dienst der Gemeinden.
Bischof Stefan Zürcher
Foto: pixabay
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