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Die EMK in Frankreich

1791 kamen wesleyanischen Missionare von Grossbritannien nach Frankreich. In den folgenden Jahren entstanden über 20 Gemeinden, von denen sich die meisten aber 1938 der Reformierten Kirche Frankreichs anschlossen.

Die heutige «Union de l'Eglise Evangélique Méthodiste en France» wurde 1868 im Elsass gegründet. 1926 weitete sie ihre Arbeit auch auf den Südwesten des Landes aus. 2005 erfolgte die Vereinigung mit jenen methodistischen Gemeinden, die sich seinerzeit nicht der Reformierten Kirche angeschlossen hatten. 2008/2009 schliesslich wurden zwei vorwiegend aus ivorischen Methodisten bestehende Gemeinden in die Kirche eingegliedert.

Heute zählen die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Frauen, evangelistische Aktivitäten sowie die Verbreitung christlicher Literatur zu den Prioritäten der EMK in Frankreich. Die Kirche ist sich auch ihres sozialdiakonischen Erbes bewusst und setzt sich für Menschen in Not ein. An einigen Orten treffen sich Chinesen, Koreaner und Kambodschaner, die alle den Status einer assoziierten Gemeinde haben.

Berührungspunkte zwischen Kirche und Gesellschaft sind zahlreiche Werke, mit denen die EMK verbunden ist: das Diakonat Bethesda, fünf Alters- und Pflegeheime, zwei Zentren für Ferien, Besinnung und Erneuerung sowie sieben Evangelische Buchhandlungen.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 66,26 Mio.
Fläche: 547'026 km2
Hauptstadt: Paris
EMK-Gemeinden: 20
Bekennende Glieder: 1'129
Aktive pastorale Mitglieder: 17

(März 2017)