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Die EMK in Nord-Mazedonien

Im 19. Jahrhundert legten Missionare aus den USA den Grundstein für die protestantische Arbeit im heutigen Gebiet von Nord-Mazedonien. Dass die Arbeit anschliessend wuchs und gesellschaftliche Auswirkungen hatte, war aber ganz besonders den «Bibelfrauen» zu verdanken, welche allen Schwierigkeiten zum Trotz entlegene Dörfer besuchten und dort das Evangelium in Worten und Taten weitergaben. Die EMK in Nord-Mazedonien ging in ihrer Geschichte aber auch durch notvolle Zeiten des Krieges, der Repression sowie der Isolation. Heute nimmt die Kirche in der sozialdiakonischen Arbeit für Menschen in schwierigen Situationen (Alte, Menschen mit Behinderungen, Angehörige der Roma-Minderheit) oder in interreligiösen Bemühungen um eine friedliche Zukunft des Landes oft eine Führungsrolle wahr. Eine besonders wertvolle und modellhafte Einrichtung ist das von Mitgliedern der EMK betriebene Miss Stone-Zentrum mit dem «Essen auf Rädern»-Programm, einem Hauspflegeprojekt und mit Bildungsprogrammen für Roma-Kinder und -Jugendliche. Daneben sind die Herstellung christlicher Literatur, die umfangreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Angebote für Frauen von grosser Bedeutung. Für den Aufbau einer Kirche für künftige Generationen mit Auswirkungen auf die Gesellschaft ist schliesslich auch die Ausbildung neuer Leitungspersonen (Pastorinnen/Pastoren wie Laien) von grosser Wichtigkeit. Die EMK in Nord-Mazedonien bildet zusammen mit der EMK in Serbien eine Jährliche Konferenz.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 2,08 Mio.
Fläche: 25'333 km2
Hauptstadt: Skopje
Religion: orthodox (65%), muslimisch (33%)
EMK-Gemeinden: 11
Mitglieder/Freunde: 2'004
Aktive pastorale Mitglieder: 4
Beginn der Arbeit: 1873
Website: www.emc.mk

(Januar 2021)

Erste Jährliche Konferenz und Ordination in Albanien

Die gemeinsame Jährliche Konferenz für die drei Länder Serbien, Nord-Mazedonien und Albanien fand vom 11. bis 15. Mai 2022 zum ersten Mal in Albanien statt. Im Abschlussgottesdienst wurde zugleich die erste Ordination eines albanischen Pfarrers der EMK gefeiert.

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Steigende Zahlen

In vielen europäischen Ländern richtet sich der mediale Fokus auf die durch die Omikron-Mutation verursachten steigenden Ansteckungszahlen und die dagegen verordneten Massnahmen. Dass aber auch andere Zahlen steigen, zeigt ein Bericht aus Nord-Mazedonien.

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Manchmal genügt schon ein Herzschlag

Viele junge Menschen in Nord-Mazedonien sehen keine Zukunft in ihrem Land und verlassen ihre Heimat, weil sie sich anderswo bessere Perspektiven erhoffen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – setzt sich Dejan Vasilev mit einem weiten Herzen für Jugendliche und junge Erwachsene ein.

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Seit 20 Jahren ein Leuchtturm der Hoffnung

Als der damals für die Evangelisch-methodistische Kirche in Mittel- und Südeuropa zuständige Bischof Heinrich Bolleter im Jahr 2001 das «Miss Stone-Zentrum» feierlich eröffnete, markierte dies den offiziellen Beginn einer Segensspur, die sich seither durch das Leben von vielen hundert Männern und Frauen gezogen hat.

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