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Die EMK in Serbien

Die Arbeit der EMK in der Vojvodina (im nördlichen Teil des heutigen Serbiens) wurde vor 120 Jahren durch deutsche Missionare begonnen und war bis 1904 ausschliesslich deutschsprachig. Dann weitete sie sich aus, und lebendige Gemeinden entstanden auch unter anderen Bevölkerungsgruppen. Die folgenden Jahrzehnte brachten jedoch nicht nur Freude und Wachstum, sondern – meistens aus politischen Gründen – auch Verfolgung, Leid, Isolation und als Folge davon Rückschritte in der Arbeit. Heute sind eine vielseitige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Evangelisations-Veranstaltungen, lokale und überregionale Angebote für Frauen und Männer sowie sozialdiakonische Hilfe für Bedürftige wichtige Zweige der kirchlichen Arbeit. Die Gemeinden verkünden dabei nicht nur das Evangelium, sondern sie leben es auch. In einem Land, das auf der Suche nach einer Zukunft noch immer durch schwere Zeiten geht, helfen sie mit, Gottes Liebe über alle Grenzen ethnischer Herkunft hinweg erfahrbar zu machen. Dass in jüngster Zeit eine neue Generation von Führungskräften in den kirchlichen Dienst eingetreten ist und auf diesem Weg vorangeht, ist ein wichtiges, hoffnungsvolles Zeichen. Die EMK in Serbien bildet zusammen mit der EMK in Nord-Mazedonien eine gemeinsame Jährliche Konferenz.

Statistische Informationen

Bevölkerung: 7,5 Mio.
Fläche: 77'474 km2
Hauptstadt: Belgrad
Religion: orthodox (85%), römisch-katholisch (5%)
EMK-Gemeinden: 14
Bekennende Glieder: 416
Aktive pastorale Mitglieder: 11
Beginn der Arbeit: 1898
Website: www.emc.org.rs

(Januar 2021)

Aus drei Ländern gemeinsam unterwegs

Am 10./11. September 2021 fand eine verkürzte Jährliche Konferenz für Serbien, Nord-Mazedonien und Albanien statt. Aufgrund der steigenden Covid-Infektionszahlen konnte sie nicht für alle gemeinsam in Strumica (Nord-Mazedonien) stattfinden. Die drei Länder waren deshalb in einer Online-Schaltung miteinander verbunden, und der Bischof leitete die Tagung von Zürich aus.
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Auf Gott vertraut statt an ihm verzweifelt

Ihr Weg führte sie von der Christuskirche in Vrbas (Serbien) zur Friedenskirche in Konstanz (Deutschland). Sie hätte angesichts der Umstände oft verzweifeln können, doch stattdessen vertraute sie auch in Zeiten der Not darauf, dass Gott ihr immer nahe sein und sie nie verlassen würde. Am 29. November 2020 verstarb sie in ihrem 99. Lebensjahr: Maria Schwertfeger. 

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Ein Camp wie jedes andere?

Im wunderschönen Küstengebiet von Spille (Albanien) fand das zweite regionale Jugendcamp der EMK statt – mit rund 30 jungen Teilnehmenden aus den drei Nachbarländern Albanien, Nord-Mazedonien und Serbien. Vor vier Jahren hatte ein ähnliches Camp auf der nord-mazedonischen Seite des Ohridsees stattgefunden.

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In drei Ländern – und doch gemeinsam unterwegs

Vom 11. bis 14. April 2019 fand in der Evangelisch-methodistischen Kirche in Skopje (Mazedonien) die 85. Tagung der Jährlichen Konferenz Serbien-Mazedonien statt. Als Thema war «Lass ab vom Bösen und tue das Gute. Suche Frieden und jage ihm nach!» (Psalm 34, 15) gewählt worden.

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