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Die Evangelisch-methodistische Kirche in Mittel- und Südeuropa besteht aus rund 33'500 Mitgliedern und Freunden, die in 16 Ländern leben (eine Karte finden Sie hier), in über 20 Sprachen von Gott hören und in noch viel mehr Sprachen und Ausdrucksformen die Liebe Gottes an ihre Mitmenschen weitergeben.

Auf dieser Homepage erfahren Sie mehr über diesen einzigartigen Teil der  weltweiten Familie der United Methodist Church.

Bischof Dr. Patrick Streiff

Gedankenstrich - Juli und August 2021

Alles anders

Eine Woche nach dem Beginn des Lockdowns im März letzten Jahres hatte ich eine Reise nach Rumänien geplant. Ich wollte die dortigen Gemeinden wieder besuchen. Doch es kam anders. Ich verschob die Reise dann auf die Zeit nach der Jährlichen Konferenz Bulgarien-Rumänien im September 2020. Nach Bulgarien konnte ich reisen, doch in Rumänien hatte bereits die zweite Covid-19-Welle eingesetzt. Wieder nichts. Ende März 2021 war es noch immer undenkbar, eine Jährliche Konferenz für die beiden Länder durchzuführen. Doch vor wenigen Tagen bin ich von Rumänien zurückgekommen.

Meine Frau und ich haben die Gemeinden dort besucht. Für sie war es der erste Besuch in diesem Land. Für mich waren es fast überall bekannte Orte und Personen. Und doch: Was hat sich nicht alles seit meinem letzten Besuch weiterentwickelt! Und wie viel schöner und motivierender ist es, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und miteinander auszutauschen, als sich nur auf einem Bildschirm digital zu sehen und zu hören. Sich physisch treffen zu können, macht alles anders.

Eine Gemeinde hat im letzten Jahr die Leitung eines Waisenhauses übernommen, nachdem die Sozialdienste mit der Schliessung und Verteilung der Waisen gedroht hatten, weil das Heim so schlecht geführt worden war. Wir haben die Freude und Dankbarkeit der Kinder und Teenager erlebt, die sich zum ersten Mal wirklich geliebt und wertgeschätzt fühlen. Sie kamen am Sonntag in den Gottesdienst, auch wenn sie vor einem Jahr noch sagten, sie würden nie an Gott glauben.

In einer Roma-Gemeinde stand ich vor wenigen Jahren mit dem Connexio-Vorstand auf einem Stück Land, das sie neu gekauft hatten. Sie träumten, dort ein Gemeinschaftszentrum mit Kirchenraum zu bauen. Nun haben wir den Rohbau betreten und gestaunt, wie viel bereits möglich geworden ist. Und seit anfangs Juli kann die EMK in der nahegelegenen Stadtgemeinde das Hotel, in dem sie bisher einen Gottesdienstraum gemietet hatten, übernehmen. Sie werden es eigenständig als Gemeinschaftszentrum und Kleinhotel weiterführen. Eine langjährige Vision hat sich verwirklicht. Schön mitzuerleben, was Gott in und mit engagierten Christinnen und Christen Neues schafft! Alles kann anders werden.

Bischof Patrick Streiff

Neues Gemeinschaftszentrum in Rumänien eingeweiht

Am 27. Juni 2021 ging ein lang gehegter Traum der EMK-Gemeinde «Weg des Glaubens» in Cluj-Napoca in Erfüllung, als die offizielle Feier zur Eröffnung des neuen Gemeinschaftszentrums stattfand.

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Im kirchlichen Dienst während und nach der Zeit der kommunistischen Herrschaft

Der Aufruf aus Jeremia, sich für das Wohlergehen der Stadt einzusetzen, dient als Lebensmotto für den heute pensionierten ungarischen Pastor István Csernák. Sein Dienst erstreckte sich über mehr als vier Jahrzehnte. In dieser Zeit erlebte er den Übergang seines Landes aus dem Kommunismus in eine repräsentative Demokratie. Gleichzeitig wandelte sich seine Kirche von einer zurückgezogenen Gemeinschaft zu einer, die das Evangelium Christi offen verkündigen konnte.
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Willkommen zu verweilen

Aufgrund der nach wie vor gültigen Einschränkungen fand die diesjährige Tagung der Jährlichen Konferenz Schweiz-Frankreich-Nordafrika der EMK in einer hybriden Form statt – etwa 100 Personen waren in Thun (Schweiz) anwesend; die übrigen Mitglieder nahmen online teil.
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Glauben teilen in herausfordernden Zeiten

Natürlich, man kann den Blick schon auf das richten, was NICHT möglich ist. Aber niemand wird dazu gezwungen, dies zu tun…
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Zuflucht in der ehemaligen Festung

Was im 14. Jahrhundert mit einer hölzernen Festung und einem Bauernhof begann, hat sich zu einer wichtigen Zufluchtsstätte am östlichen Rand der tschechischen Hauptstadt Prag entwickelt: das Zentrum für christliche Hilfe in Horni Pocernice.
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