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Die Evangelisch-methodistische Kirche in Mittel- und Südeuropa besteht aus rund 33'500 Mitgliedern und Freunden, die in 14 Ländern leben (eine Karte finden Sie hier), in über 20 Sprachen von Gott hören und in noch viel mehr Sprachen und Ausdrucksformen die Liebe Gottes an ihre Mitmenschen weitergeben.

Auf dieser Homepage erfahren Sie mehr über diesen einzigartigen Teil der  weltweiten Familie der United Methodist Church.

Bischof Dr. Patrick Streiff

Die Evangelisch-methodistische Kirche in direkt oder indirekt an die Ukraine angrenzenden Ländern ist sehr engagiert in der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Hier finden Sie regelmässige Berichte (in englischer Sprache) über dieses Engagement.

Gedankenstrich - Juli, August 2022

Ein Bekennerschreiben

Wenn ein Bekennerschreiben gefunden wird, ist meist irgendein Attentat vorausgegangen. Die Medien haben spekuliert, wer hinter dem Gewaltakt stehen könnte. Das Bekennerschreiben lüftet das Geheimnis. Bekennerschreiben lassen deshalb Ungutes ahnen.

Es ist schade, wenn ein Bekenntnis mit einer schädlichen Sache verbunden wird. Denn ein Bekenntnis zu etwas Gutem kann für die Person selbst zu einer fröhlichen Sache werden und anderen Menschen Klarheit schenken, was der Person wichtig ist. So ist es auch mit dem Bekenntnis zum Glauben an Christus.

An der Tagung der Jährlichen Konferenz in Schaffhausen (Schweiz) haben wir uns mit diesem positiven Bekenntnis beschäftigt. Wir möchten ermutigen, dass Menschen ihren Glauben vor der Gemeinde bekennen oder ihr Bekenntnis bekräftigen und erneuern. Es soll frisch und lebendig bleiben. Wir möchten Menschen ermutigen zu diesem persönlichen Schritt.

Deshalb unterscheiden wir auch zwischen dem grundsätzlichen Bekenntnis zu Christus, das ein Leben lang erneuert werden soll, und der Zugehörigkeit zur Evangelisch-methodistischen Kirche, die je nach Lebensumständen zeitlich beschränkt bleiben kann.

Wann haben Sie in Ihrer Gemeinde zum letzten Mal eine Bekenntnisfeier durchgeführt? Ist seither sogar schon mehr als ein ganzes Jahr verstrichen? Ermutigen Sie Menschen, ihr Bekenntnis zu erneuern oder es zum allerersten Mal auszusprechen. Ich würde mich freuen, wenn diese Art von «Bekennerschreiben» viel häufiger im Gottesdienst gefeiert würde.

Bischof Patrick Streiff

Foto: Pixabay

Ein Wagnis im Namen Gottes

Die Diakonie Bethanien in Zürich (Schweiz) feierte im Sommer 2022 ihr 111-jähriges Bestehen. Dass ihre Segensspuren weit über die Schweiz hinaus reichen, daran erinnert Christina Cekov aus Nord-Mazedonien in einer kürzlich publizierten Broschüre über das «Betania» in Novi Sad (Serbien).

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Wo Nächstenliebe den Wellen der Gegenwart trotzt

In der südostmazedonischen Stadt Strumica gibt es zwar weit und breit kein Meer. Trotzdem ist das Miss-Stone-Zentrum, eine sozialdiakonische Einrichtung mit enger Verbindung zur Evangelisch-methodistischen Kirche, mit grossen Wellen konfrontiert.

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Treue ist keine Faulheit

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine engagieren sich die Verantwortlichen der EMK in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien auf vielfältige Weise für Flüchtlinge aus der Ukraine - unabhängig davon, ob diese Menschen auf dem Weg nach Westeuropa sind, ob sie vorübergehend oder langfristig im entsprechenden Nachbarland bleiben wollen, oder ob sie versuchen, in ihre Heimat zurückzukehren.

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Gleichzeitig einen Sprint und einen Marathon absolvieren

Angesichts der Folgen des Krieges in der Ukraine sind Methodistinnen und Methodisten in dem vom Krieg zerrissenen Land selbst wie auch in den Nachbarländern gefordert, beides zu tun - auf die unmittelbaren Bedürfnisse zu reagieren und Visionen für eine längerfristige Hilfe zu entwickeln.


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Ausblick auf die Zukunft

Die EMK in Polen steht nicht nur am Beginn des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens, sondern hatte an ihrer diesjährigen Tagung der Jährlichen Konferenz, die vom 23. bis 26. Juni 2022 in Ełk stattfand, auch wichtige Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

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